Craniosacrale

Therapie

Eine der sanftesten manuellen Therapien überhaupt. Die Craniosakraltherapie zielt auf die (Re-) Aktivierung des Kreislaufes der Nährflüssigkeit des Gehirns und des Rückenmarks (Liquor) und die Entspannung und Mobilisierung des Bewegungsapparates speziell auf die Wirbelsäule ab.

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Craniosacraltherapie

Sie zeigt eine sehr intensive Wirkung im Körper des Patienten. In der Behandlung arbeitet man mit minimalstem Druck und lässt stattdessen den Körper mit Hilfe einer Reihe gehaltener Einzelgriffe über mehrere Minuten hinweg sich selbst neu ordnen. Durch diese schonende Vorgehensweise kann ohne Schmerzen ein tiefer Entspannungseffekt erreicht werden.

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Zudem findet eine starke Anregung des Nervensystems statt, die auch psychische Positiveffekte mit sich bringt. Dieses Vorgehen aktiviert die Selbstheilungskräfte, verbessert den Energiefluss und kann seelische Traumata oder Informationen von Unfällen lösen. Die Craniosakraltherapie zielt auf die (Re-) Aktivierung des Kreislaufes der Nährflüssigkeit des Gehirns und des Rückenmarks (Liquor) und die Entspannung und Mobilisierung des Bewegungsapparates speziell in Bezug auf die Wirbelsäule ab. Eine Hemmung des Liquor-Kreislaufes kann zu einer Vielzahl von Störungen und Schmerzen bis hin zu Funktionsstörungen und Lähmungen führen.

In letzter Zeit ist die Craniosakraltherapie in den Medien vor allem durch beeindruckende Ergebnisse bei der Behandlung von MS (Multiple Sklerose) ins Gespräch gekommen. Auch bei Parkinson, Alzheimer und Erkrankungen des zentralen Nervensystems wurden schon Behandlungserfolge verzeichnet.

Die Craniosakraltherapie ersetzt keine fachärztliche Untersuchung und Behandlung. Die eigenverantwortliche unterstützende Behandlung von Erkrankungen mittels Craniosakraltherapie ist ausschließlich autorisiertem Fachpersonal vorbehalten.

 

Geschichte der Craniosacralen Therapie

Die Cranio-Sacral-Therapie (von englisch cranio-sacral therapy: „Schädel-Kreuzbein-Therapie“, auch Kraniosakraltherapie oder kraniosakrale Osteopathie) ist eine alternative Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Es ist ein manuelles Verfahren, bei dem Handgriffe vorwiegend im Bereich des Schädels und des Kreuzbeins ausgeführt werden.

Begründer der Craniosacralen Therapie ist der amerikanische Osteopath Dr. William Garner Sutherland (1873-1954). Durch Selbstversuche erforschte er, dass alle Knochen, Gewebe und Organe im menschlichen Körper eine minimale Eigenbewegung zeigen. Er konnte das vor allem an den Schädelknochen ertasten.

Dr. Sutherland entdeckte außerdem, dass diese leichten Bewegungen auf einen gezeitenartigen Rhythmus in der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) zurückzuführen sind. Damit hatte er ein Regulationssystem für den Gesamtorganismus entdeckt. Er erkannte darin ein tiefes inneres Ordnungs- und Heilungsprinzip. Deshalb bezeichnete er die Rückenmarksflüssigkeit als Trägerin der Lebenskraft und des Lebensatems.

Weiterentwickelt wurde die Craniosacral-Therapie ab den 70er Jahren von John E. Upledger, Alan R. Becker, Franklyn Sills, u.a.